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Flora in Khao Lak

Flora in Khao Lak

Besondere Pflanzen in Südthailand

In Thailands Süden herrscht ein tropisches Klima mit relativ konstanten Temperaturen zwischen 26-33 Grad. Es gibt keine wirklichen Jahreszeiten, wie wir sie aus Deutschland kennen. Man unterscheidet lediglich die Regen- von der Trockenzeit. Die Regenzeit beginnt ca. Mitte Mai und endet Mitte November. In dieser Zeit kommt es besonders an der Westküste zu starken oft stundenlangen Regenfällen. Auch wird es windiger und das Meer somit viel aufbrausender. In der Trockenzeit regnet es nur gelegntlich, dennoch bleibt die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, was an der dichten Vegetation liegt. In der Provinz Phang Nga befindet sich einer der ältesten Regenwälder und auch die großen Mangrovenvorkommen sorgen dafür, dass die Luft feucht bleibt. Die gefühlte Temperatur sinkt zwar, dafür ist die Hitze aber viel drückender und schweißtreibender als z.B. in Wüstenregionen. Eben das perfekte Klima für allerlei Pflanzen zum Wachsen und Gedeihen.

Bäume

In der südlichen Klimazone Thailands befindet sich einer der ältesten und größten Regenwaldvorkommen weltweit. Man nennt dieses Gebiet Primärwald, da es sich ganz natürlich und ohne Einfluss des Menschen über Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Dort wachsen Teakholzbäume, Ebenholzgewächse und der bis zu 50 Meter hoch-wachsende Yang Baum. Vereinzelt findet man auch Eichen, die wir aus Deutschland kennen. In den Küstengebieten wachsen Rotangpalmen und Mangroven.

Nutzpflanzen

Ananas Büsche

Ananas-Büsche

Das warmfeuchte Wetter in Thailand sorgt dafür, dass es hier immer grün ist und schafft optimale Bedingungen für die Landwirtschaft. Sicher haben Sie schon Bananenbäume, Papayas, Mangos, Kokosnüsse und Ananansbüsche gesehen. Was sie ganz bestimmt auch gesehen, aber nicht wahrgenommen haben, waren Kautschuk und Palmölplantagen. Das wären einige der international bekannten Nutzpflanzen. In Thailand wachsen noch unzählige andere Früchte, die aber eher national gehandelt werden. Dazu gehört z. B. die für Ihren Gestank bekannte Durianfrucht,
die Mangostan, Unterarten der Litschi uvm. Bambus wird in Thailand häufig genutzt um Möbel zu bauen, aber auch Geschirr wird aus ihm gefertigt. Es gibt hier mehr als 12 Sorten Bambus. Was man damit aber alles genau machen kann und welche Sorten essbar sind, das muss Ihnen ein Thailänder persönlich erzählen.

Eingeführte Pflanzen

Durian (stinkfrucht)

Durian (Stinkfrucht)

Pflanzen aus aller Welt haben hier wenig Probleme zu überleben und können einfach angepflanzt werden. Dazu gehöhrt u. a. die Bethelnusspalme, die mittlerweile verboten ist, weil Ihre Früchte eine berauschende Wirkung haben. Sie und die Kautschukbäume kommen ursprünglich aus Südamerika. Auch die Durianfrucht ist keine original thailändische Frucht, eigentlich stammt sie aus den Nachbarländern Malysia und Indonesien.

Blumen

Lotus Planze

Lotus Planze

Wer schon in Thailand war erinnert sich bestimmt an die Blütenpracht, der Frangipanibäume, die einen intensiven lieblichen Duft verstreuen. Auch Hibiskusblumen, Puderquastensträucher, Engelstrompeten  und zig Orchideenarten sind hier zu finden. Im Dezember ist die Zeit der Lotus und Seerosen. B esonders im Norden findet man Seen die sich in ein Meer aus roten Blüten verwandelt haben. So hübsch wie Lotus auch sind, nehmen sie in kürzester Zeit anderen Pflanzen den Raum zum gedeihen und verbreiten sich somit sehr schnell. Schön für uns, aber leider nicht so gut für das jeweilige Biotop.

Pflanzen mit interessanten Wirkungen

Die Bethelnusspalme hat, wie oben schon erwähnt wurde, eine berauschende Wirkung. Neben ihr gibt es noch unzählige andere Pflanzenarten mit, sagen wir, sinnvolleren Wirkungspfaden. Zitronengras ist sehr bekannt dafür, dass es Mücken in die Flucht schlägt. Weniger bekannt ist Miraculin, eine Pflanze, die nach ihrem Verzehr, alle folgenden sauren Speisen süß schmecken lässt. Im Folgenden möchte ich ein paar der Pflanzen mit besonderer Wirkung genauer vorstellen:

Kokosnusspalmen

In Deutschland waren Kokosnüsse lange Zeit eher wenig populär, erst in den letzten Jahren hat sich durch den aufkommenden Gesundheitshype

Kokosnuss Planze

Kokosnuss Planze

ein Bewusstsein entwickelt wie vielseitig diese Frucht einsetzbar ist und welche Vorteile sie mit sich bringt. Die Produktpalette ist mittlerweile riesig. Man nutzt mittlerweile jedes bisschen der Frucht aus, vom Fruchtfleisch, über das Fruchtwasser, das Öl und die Milch. Sogar die Schalen und Fasern werden verwertet.

Kokosnüsse enthalten sehr viele Nährstoffe, Mineralien und Vitamine, eine gesunde Menge an Fett und nicht zu viel Zucker. Wer sich gesund ernähren will, kann also gerne mal öfter auf Kokosnüsse zurückgreifen. Auch das Kokosöl ist etwas weniger fetthaltig als oft geglaubt und eignet sich deswegen hervorragend für Menschen, die beim Braten auf ihre Linie achten wollen.

Auch in der Kosmetik ist Kokosnussöl ein wahres Wundermittel, es schenkt samtige Haut und seidiges Haar. Nach der Rasur kühlt und beruhigt es die gestresste Haut. Antibakteriell wirkt Kokosöl wegen seiner hohen Menge an Laurinsäure auch. Es schützt die Haut vor Pilzen, Keimen und Bakterien.

Aloe Vera  

Ursprünglich kommt die Planze aus Arabien. Mittlerweile ist sie aber weit verbreitet in allen tropischen und subtropischen Regionen. Aloe Vera ist

Aloe Vera

Aloe Vera

eine Kakteenart die zu 99% aus Wasser besteht. Da ist es umso beeindruckender, was dieses weitere 1% der Pflanze alles bewirken kann. In diesem 1 % stecken unzählige Vitamine, Enyzme, Mineralien, Aminosäuren, Fettsäuren und vieles mehr. Dieser Cocktail aus wertvollen Stoffen arbeitet wunderbar zusammen, was Aloe Vera zu einem ausgezeichneten Nahrungsergänzungsmittel macht, dass das Immunsystem stärkt. Auch in Cremes unterstützt die Pflanze den Selbstheilungsprozess der Haut, bei Verbrennnungen und Ekzemen.

Zitronengras

Zitronengras ist eine weitere Pflanze die in Thailand sehr vebreitet ist. Der Duft der Pflanze vertreibt Mücken. Das ätherische Öl wird meist Zitronella genannt und vielen Antimückensprays hinzugefügt. Das Öl sorgt auch für Entspannung und befreit die Atemwege.

Die Thailänder fügen Zitronengras gerne ihren Speisen hinzu. Dabei nimmt man nur den unteren Stängel der noch jungen Pflanze. Die Zugabe von Zironengras zu Speisen, ist eine Wohltat für den Magen, hilft gegen Bauchschmerzen und Übelkeit. Ausserdem wirkt es antibakteriell und entzündungshemmend. Der Geschmack ist dezent zitronenartig, aber nicht aufdringenlich.

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