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Das Vegetarian Festival

Das Vegetarian Festival

Das Vegetarian Festival in Khao Lak und Phuket

Das Vegetarian Festival gehört zu den spektakulärsten Feiern in Thailand. Es findet jedes Jahr im neunten Monat nach dem chinesischen Mondkalenders statt (September/Oktober). Einige der hier praktizierten Rituale verlangen allerdings auch vom Zuschauer ein dickes Fell.

Die neun taotischen Götter werden in Häusern, Tempeln und auf den Strassen Phukets Willkommen geheissen. Auf den Altären und endlosen Tischreihen türmen sich Obst und Blumen als Opfergaben, die Weihrauchschwaden scheinen unddurchdringlich zu sein. Neun Tage lang fasten die Gläubigen und tun Busse – teils mit archaisch wirkenden Methoden, die alle der inneren Reinigung dienen:

Einige der Priester und Medien beweisen ihr Vertrauen in die „Neun königlichen Götter“, den „ Kiu Ong Lah“, indem sie ihre Zungen und Wangen mit Speeren, den Rücken mit Fleischerhaken durchbohren und in Trance über glühende Kohlen laufen. Manch einer hat ganze Ananasfrüchte an einem Haken in der Wange hängen, als wären es federleichte Schmuckstücke. Die in Weiss gekleideten Gläubigen sind dabei so in ihre Geisterwelt versunken, dass ihr Körper quasi als blutleere Hülle zurückbleibt.

Die Beherrschung der Körperfunktionen, wie Herzschlag, Atmung und Schmerzempfindlichkeit, ist nur mit jahrelanger Vorbereitung möglich, beispielsweise durch tiefe Meditation, Yoga und
Fasten – so erklären die Wissenschaftler, dass bei den rituellen Peinigungen nur selten Blut fliesst und die Gläubigen offensichtlich keine Schmerzen verspüren. Der okkulte Spuk ist am neunten Tag vorbei, wenn die Bewohner Phukets – teils unter imponierenden Drachen aus Pappmachè – die nun besänftigten Götter bei einer mitternächtlichen Prozession mit viel Getöse und Feuerwerk wieder ins Himmelreich zurückgeschicken.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.phuketvegetarian.com/

 

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