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Elefanten in Thailand

Asian elephants

Elefanten in Thailand

Graue Dickhäuter

Es gibt aktuell nur noch zwei Arten von Elefanten auf unserem Planeten: Zum einen der Afrikanische Elefant und zum anderen der Indische oder Asiatische Elefant.

Unterschiede

Die beiden Dickhäuter sind leicht zu unterscheiden.

Elefanten nutzen ihre Ohren um Körperwärme abzugeben. Je größer also die Ohren, desto mehr Fläche haben sie um Wärme abzugeben. In den Wäldern Asiens ist es nicht so heiß wie in der afrikanischen Savanne, dementsprechend müssen asiatische weniger Körperwärme abgeben, was zur Folge hat, dass ihre Ohren kleiner sind.

Bei den afrikanischen Elefanten haben beide Geschlechter Stoßzähne, bei den asiatischen tragen diese nur die Männchen.

Außerdem hat der asiatische Elefant vorne vier und hinten drei Zehen, während der afrikanische jeweils eine Zehe mehr besitzt.

Der Hauptunterschied zeigt sich jedoch im wichtigsten Werkzeug eines solchen Dickhäuters – dem Rüssel. Mit dem Rüssel kann er tasten, riechen, greifen, Wasser aufsaugen, Blätter pflücken und sich im Notfall auch wehren. Beide Elefantenarten haben am Ende des Rüssels so genannte Rüsselfinger. Der Asiatische hat einen, der Afrikanische zwei Rüsselfinger. Der Grund dafür ist, dass es in Afrika nicht so viel Futter gibt wie hier in Asien. In Afrika müssen die Dickhäuter jedes kleinste Blättchen vom Baum pflücken und jedes kleine Grashälmchen vom Boden auflesen. Die asiatischen Elefanten leben hier in einem richtigen Elefantenparadies. Im Dschungel gibt es für sie überall etwas zu fressen. Deshalb ist ein Rüsselfinger für sie aureichend.

Es gibt noch viel mehr Unterschiede zwischen den Beiden Arten, so haben Asiatische Elefanten einen Herzförmigen Kopf und Afrikanische einen Runden. Auch die Haut ist bei beiden Geschoepfen nicht gleich, die Asiatische haben eine etwas weichere Haut, die sich fuer uns aber immernoch sehr rau anfuehlt.

Elefanten in Thailand

In Thailand hat sich die Anzahl der lebenden Dickhäuter drastisch verkleinert, aufgrund der vielen Rodungen der Wälder innerhalb des Landes ging ihnen ihr natürlicher Lebensraum verloren. Momentan gibt es geschätzt nur noch etwa 3500 – 6000 Elefanten in Thailand. Etwa die Hälfte von ihnen lebt zusammen mit einem Mahout, einem Elefantenführer, in Elefantencamps. Ein Mahout kümmert sich ein Leben lang um seinen Elefanten und hat dafür zu sorgen, dass der Elefant genügend Futter hat, er hat großen Hunger und nimmt pro Tag etwa 200kg – 300kg Futter und 100-150 Liter Wasser zu sich. Die tägliche Nahrung entspricht ungefähr einem Zehntel seines Körpergewichtes. Da Elefanten einen relativ kleinen Magen haben, sind sie schlechte Futterverwerter und man sieht sie sehr oft beim Ausscheiden. Der Kot der Dickhäuter wird aber umweltfreundlich verarbeitet. Häufig wird er zur Herstellung von Papier genutzt, welches der Produktion von Bilderrahmen oder Fotoalben dient. Der Elefantenführer kann seinem Elefanten während der ersten Jahre bis zu 60 Befehle beibringen. Die beiden kommunizieren miteinander auf verschiedene Weisen z.B. mittels der Stimme des Mahouts. Zum anderen nutzt der Mahout seine Füße, wenn er auf dem Kopf seines Schützlings sitzt und ihm mithilfe seiner Fersen Anweisungen gibt in welche Richtung er zu gehen hat.

Normalerweise sind Elefanten Rudeltiere. Die weiblichen Elefanten leben in einer großen Herde zusammen und das älteste Weibchen ist die Anführerin. Sie trägt die Verantwortung für den Rest der Gruppe bis hin zum schwächsten Mitglied. Die Elefantenmännchen hingegen sind Alleingänger. Daher ist die Fortpflanzung der Elefanten in freier Wildbahn eher beschränkt. Jedoch sind Elefanten ziemlich intelligente Tiere, da sie ein wirklich erstaunliches Gedächtnis und einen sehr gut ausgeprägten Geruchssinn haben.

Da die Elefanten einen sehr hohen Stellenwert haben, wurde ihnen zu Ehren sogar ein nationaler Gedenktag in Thailand eingeführt und zwar am 13.März. Elefanten werden in der thailändischen Kultur hoch verehrt und gelten als Glückssymbole. Stirbt ein Elefant erhält er ein schönes Begräbnis mit einer aufwändigen Zeremonie, bei der auch Mönche anwesend sind. Ein weißer Elefant war sogar einst das Wappentier des damaligen Königreichs Siam.

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